Technobabble: Mnemonic Courier – DNA als Datenträger

Die heute gängige Praxis, einen Mnemomic Courier einzusetzen, geht auf eine Theorie von Dr. Richard Feynman zurück, einem der renommiertesten Physiker des 20. Jahrhunderts auf SOL/TERRA.

Feynman äußerte seine Theorie bereits ein halbes Jahrhundert bevor es Dr. George Churchman und Seth Shipman im Jahr 2.017 AD erstmals gelang, die DNA eines lebenden Bakteriums als Container für externe Daten und Informationen nutzen. Ihre Wahl fiel auf einen kurzen Film des britischen Fotografen Eadweard Muybridge, der 1.878 AD ein galoppierendes Pferd auf Zelluloid bannte und damit einen der ersten Filme überhaupt aufnahm.

Galoppierendes Pferd, 1.878 AD von Eadweard Muybridge

War die Technologie des beginnenden 21. Jahrhunderts noch vergleichsweise fehlerhaft (siehe Beispiel oben), so sind Datenverluste und Abweichungen in den sequenziellen Mustern heute kein Risikofaktor mehr und die Ursprungsinformation gelangt in 99,999% aller Fälle als exakte Kopie zu ihrem Empfänger.

Die Nutzung von Mnemonic Couriers ist aktuell weit verbreitet. Insbesondere das Militär von MCC, EA und CSA sowie die meisten MegaCorps nutzen diese Technologie für den direkten, persönlichen und diskreten Austausch und die Übermittlung von Informationen. Ein Mnemonic Courier weiß in der Regel weder, welche Daten transportiert werden, noch in welchem DNA-Baustein des Wirtskörpers die Informationen gespeichert werden.

Gerüchten zufolge plant die CSA, allen Bürgerinnen und Bürgern bereits bei Geburt einen bestimmten Datensatz mittels dieser Technologie „einzupflanzen“. Über den Inhalt dieses Datensatzes ist aktuell nichts bekannt, es darf aber angenommen werden, dass die enthaltenen Informationen der noch besseren Kontrolle und Überwachung jedes einzelnen dienen sollen.

Schreibe einen Kommentar